Die Erfolgsgeschichte der JOHN DEERE WERKE MANNHEIM 1859-2012!
 

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Heinrich Lanz

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John Deere

Als größte Fabrik außerhalb Nordamerikas nehmen die John Deere Werke Mannheim eine wichtige Stellung in der Landtechnik der Welt ein.Ich möchte mit meinem Referat die Entwicklung von Heinrich Lanz   zu John Deere  mitteilen. Die Geschichte von John Deere in Mannheim begann,mit Johann Peter Lanz Der gründet 1829 in Friedrichshafen eine Speditionsfirma. Da 1834 in Mannheim mit dem Hafenausbau begonnen wurde,erkannte Johann Peter Lanz,das Mannheim ein wichtiger Umschlag und Lagerplatz in Süddeutschland wird.Aus diesem Grund eröffnet eine Niederlassung in Mannheim.                                           

1847 wurde durch die Gründung der Württenbergischen Eisenbahn die Zweigniederlassung Mannheim zum Hauptsitz des Unternehmens.

1859 trat Heinrich Lanz nach seiner Kaufmanslehre in das Geschäft seines Vater ein.Er eröffnet damals eine Abteilung für die Vermittlung von Landwirtschaftlicher Maschienen.Das Unternehmen arbeitet bis dahin hauptsächlich im Speditionsbereich.Es gab auch eine Abteilung für die Einfuhr von englischen Ackergeräten und Maschinen,sowie den Verkauf von Maschinenöl,Steinkohle und Sämereien.Heinrich Lanz Stand mit der Firma Schwann&Co London als Impoteur in Verbindung und lieferte alle Maschinen zum Fabrikpreis.

1860  Heinrich Lanz verkaufte die ersten Maschinen,zugleich traten die ersten Schwierigkeiten auf.Die Käufer kannten die Geräte nicht und Reparaturen wurden notwendig.Deshalb hat Heinrich Lanz im Gartenhaus in der Schwetzinger Straße eine Reparaturwerkstatt mit zwei Arbeiter eröffnet.Im gleichen Jahr gelang es Lanz von der Firma Clayton&Shuttleworth die ersten transportable Dampfdreschmaschine zu verkaufen sie wurden in sieben größen geliefert und kosteten zwischen 2.630 und 3.815 Mark.Sie waren mit doppeltem Reinigungsapparat,doppeltem Gebläse und verstellbaren Sortierzylinder ausgestattet.

1863 Im diesen Jahr verkaufte Heinrich Lanz zum ersten mal von einer amerikanische Firma McCornick eine Getreidemähmaschine mit Selbstableger Vorrichtung .

1864 Die Firma Lanz beschränkte sich noch auf Mitte-und Süddeutschland.Aber die Landwirtschaftliche Maschinen stiegen rasch an.Das Unternehmen wollte engen Kontakt zum Kunden des wegen hat Heinrich Lanz seine erste Niederlassung mit Reparaturwerkstätten und Ausstellungsraum in Regensburg erichtet.

1867  Heinrich Lanz begann mit der Fabrikation eigene Maschinen. Im Import spezialiesierte er sich auf großen,komplizierten und wertvollen amerikanischen Dampfdreschsätze, Getreide-und Grasmäher.Die erste vom ihm gebauten Maschinen waren klein,einfach und vielgefragte Geräte es waren Futterschneider und kleine Dreschmaschinen für Hand-und Göpelbetrieb . Die Firma Lanz hatte 1866 eine Maschinenwerkstätten mit Dampfmaschine alle nötigen Hilfsmitteln, ersatzteilen errichtet die aus England eingeführte Maschine angefertigt wurde.

1868 Nur ein Jahr nach der Aufnahme der Eigenfabrikation hat Heinrich Lanz eine neue Futterscheidmaschine entwickelt die auch patentiert wurden.Die Maschine wurde in vier größen gebaut und in der Landwirtschaft unter den Namen "Mannheimer Maschinen"sehr bekannt.Bei der Landwirtschaftlichen Ausstellung in Straßburg hat die größte Maschine eine Goldmedaille bekommen.Sie war verbesserten Vorrichtung bei Göpelbetrieb sobald ein Fremdkörber in das Futter geriet sofort stillzusetzen.

1869 Der Erste Dampfpflug "Fabrikat John Fowler" für den Boden tiefer zu bearbeiten und für ein besseres Wachstumsbedingung zu schaffen. Der erste Dampfpflug war bestimmt für den 1000 ha großen Güter der Zuckerfarbrik Waghäusel sie pflügte täglich 2,93 ha auf eine Tiefe von 35 cm.

1870 Gegen die Vorurteile im Einsatz landwirtschaftlicher Maschinen und das Misstrauen der Landwirte.Wurde Heinrich Lanz mit Aufklärungsschriften und intensive Werbung tätig.Sein technisches Verständniss half ihm das Unternehmen in 3 Jahren zur zweit größten Mannheimer Maschinenfabrik zu entwickeln.Jetzt konnte er mit einem guten Gewissen sein väterlichen Handelsgeschäft zu lösen und eigenen Namen und Verantwortung aufzubauen er firmierte unter"Heinrich Lanz&Co.in Mannheim und Regensburg".

1873 Mit Genehmigung von Bezirksamt und Stadtrates hat Heinrich Lanz auf dem Gelände der Schwetzinger Straße eine Gießerei errichtet und hatte zwei Dampfmaschinen von 80 PS und vier Dampfkessel zum Antrieb der Arbeitsmaschinen und Gebläse. 10% der Arbeiter waren in der Gießerei beschäftigt und die gesamte Fabrik hatte eine Fläche von 3 ha.

1879 Heinrich Lanz brachte die erste Dampfdreschmaschine mit dazugehöriger Lokomobile heraus.Die Dreschmaschine besaß eine patentierten Strohschuttler und ein doppelten Schüttel-undReinigungsapparat der stehenden Kessel der Lokomobile hatte 4 Atmosphären Dampfdruck und eine Leistung von 2,5 PS.Heinrich Lanz ist inzwischen von Importeur zum Exporteur geworden.Im seinen Vorwort aus seinem Kataloges im jahre 1875 liest mann "Mein Absatzgebiet erweiterte sich von Jahr zu Jahr,meine vor mehreren Jahren bescheiden begonnene Fabrikanlage wuchs rasch mit dem raschen Aufschwunge,mit der allgemeineren Verbreitung landwirtschaftlicher Maschine und mit dem Rufe,den meine Fabrikate überall sich verschafften,so dass heute meine Absatzgebiet sich weit über die Grenzen des Zollvereins,über ganz Österreich-Ungarn,die Donau-Fürstentümer,Holland, Belgien , Schweiz, Russland, Italien und Frankreich erstreckte". Der Bericht von der Handelskammer Mannheim über die Firma Lanz 1879 "Die Anstalt hat ihre Verbindung nicht nur nach dem Inlande, sondern auch nach allen Staaten Europas.Neue Anknüpfungen mit außereuropäischen Ländern haben noch keine größeren Resultate,aber doch Verkäufe zur Folge gehabt, und zwar nach Algerien, Syrien, Mexiko, Südamerika und China .

1885  Heinrich Lanz liefert den 1000 Dampfdreschgarnitur aus.

1887 Durch die große Unfallgefahr mit Dampfdreschmaschinen muste eine verbesserung der Sicherheit her.Heinrich Lanz hat in der Wanderausstellung DLG in Frankfurt am Main eine Dampfdreschmaschine mit holzerner Verkleidung der Riementriebe vorgestellt. Die verhindert das Triebriemen im vollen Lauf abzuspringen.Später ersetzte er die Holzplatten durch Drahtgeflecht um den Antrieb nicht die Sicht zu entziehen.

1888 Durch Ankauf von Grundstücken in der Schwetzinger Vorstadt und auf dem Lindenhof hat Heinrich Lanz seine Fabrik vergrößert. Zuerst auf dem Lindenhof eine Gießerei mit ein Jahresbedarf von 5000 Tonnen Roheisen.

1889 Ein Patent erhiehlt Heinrich Lanz für eine Vorrichtung die gestattet mit einem Handgriff die Dreschtrommel zu bremsen und die Lokomobile abzustellen.Bei der Deutsche Ausstellung für Unfallverhütung in Berlin erhielt er als einziger Landmaschinenfabrikant die "Königlichen Preußische Staatsmedaille für Unfallverhütung".

1890 Stadt Mannheim schloss mit Heinrich Lanz einen Vertrag das er ein Bahngleis vom Lindenhof zum Hauptbahnhof anlegen durfte.Die Abteilung kleine landwirtschaftliche Maschinen verlegte er Anschließend auf den Lindenhof

1891 Die Maschinenfabrik Heinrich Lanz bestand damals aus zwei voneinander getrennten Betrieben am Bahnhof und baute ausschließlich Dampfdreschmaschinen und Lokomobilen und auf dem Lindenhof kleine Dreschmaschinen,Göpel-und Futterschneidmaschinen beide Betriebe umfassten Kesselschmiede und Eisen-und Metallgießerei und eine Gesamtfläche von 12 ha. Zu seine Dreschmaschinen führte Heinrich Lanz ein Strohbindeapperat System "Howard"ein. (die Vorläufer der späteren Strohpressen.)

1895 Eine neue Damfdreschmaschine mit dreifacher Windreinigung und verstellbaren Sortierzylinder bringt Heinrich Lanz auf den Markt. Sie war mit mehrenen Patente geschützt.Die Maschine besaß Patent-Strohnachschüttler und fünfteiligen Strohschüttler.Patent-Getreidereinigsapparat und Patent-Dreschtrommel.Zum Patent angemeltet Doppeleinlage und Trommelschutzverdeckung, Musterschutz-dreschkorb und Musterschutz-Sackhalter.

1898  Lanz Kaufte nur noch auf dem Lindenhof Grundstücke und in der Schwetzinger Vorstadt verkaufte er teilweise das er  die Dreschmaschinenabteilung auf den Lindenhof verlegte.1897/98 verkaufte Heinrich Lanz 120 Lokomobile pro Monat. 

1899 Als Lanz den Bau einer Kesselschmiede an der Meerfeldstraße beantragt,lehnte der Stadtrat ab deswegen erwog Lanz seine Lokomobilefabrik auswärtz zu verlagern. Heinrich Lanz nahm den Bau von Strohpressen auf die Maschine kostete 2.450 Mark.

1900 Am 23.02.1900 trat der Stadtrat und der Oberbürgermeister zu eine Sondersitzung zusammen weil sie erführen das Lanz kurz vor Abschluss eines Geländekaufs in Berlin Tegel stand.Nach langen Verhandlungen einigte man sich und Heinrich Lanz blieb in Mannheim.  Auf der Weltausstellung in Paris war die Firma Heinrich Lanz einer der größten Lokomobile der Welt vertreten. Sie besaß eine Leistung von 260 PS und konnte kurzzeitig auf 460PS gesteigert werden Kesseldruch 10 atü. Es war die 10.000 in werk Mannheim gebaute Lokomobile.Als höchste Ehrung wurde er zum Vizepräsidenten der internationalen Jury ernannt. Neben drei Abteilungen Dreschmaschinen ,Lokomobile und kleine landwirtschaftlichen Maschinen machte Lanz eine vierte Abteilung für Milchzentrifugen auf. Als er mit der Milchseparatoren begann hatte er schon ein Patent im Zentrifugenbau.

1901 Heinrich Lanz begann mit der Herstellung von Kleedreschmaschinen mit einer Trommelbreite von 900mm sie kostete 2.400 Mark.

1902 Lanz verbessert seine Lokomobile zu Heißdampf-Lokomobilen aus weißem Stahlblech und Hydraulisch genietet. Heinrich Lanz fuhr nach Amerika und dort lernte er beim Besuch der Landmaschinenfabrik John Deere auch Charles Deere kennen,den Sohn des 1886 verstorbenen großen Pionieres der amerikanischen Landmaschinenindustrie John Deere . Die gewonnenen Anregungen konnte Heinrich Lanz nur noch zum Teil verwirklichen.

1905 Heinrich Lanz starb 01.02.1905 im Alter von 66 Jahren die deutsche Landmaschinenindustie hatte ihren großen Pionier verloren.Ganz Mannheim trauerte um ihn Nachrufe,Gedenkreden und Beileidskundgebungen ehrten ihn.Er wurde König der Mannheimer Industrie genannt. In seinem Testammet stand das binnen von 10Jahren 4 Millionen Goldmark für Förderung der Wissenschaft und für karitative Zwecke verwendet werden sollte. Die Firma Lanz erwarb das Ausführungsrecht der Ventilsteuerung System "Lentz" Flachregler für Lokomobilen.

1906  Im Sommer siedelt auch der letzte Teil des Unternehmes die Lokomobilfabrik in den Lindenhof über .Damit war das ganze Werk auf den Lindenhof zusammengefasst und das Areal von 41 ha wovon 17 ha überdacht war.Die Firma Lanz unterhielt  zu dieser Zeit Zweigniederlassungen in Berlin,Breslau,Konigsberg,Köln ,Leipzig,Regensburg,London,Paris,Rostow am Don,Brüssel,Mailand,München,Wien und Zürich.

1907 Von der Stiftung von Heinrich Lanz wurde am 17.11.1907 das "Heinrich-Lanz-Krankenkaus" eröffnet es hatte 2 Stockwerke für 83 Kranke, 2 Operationssäle, 1Röntgenzimmer,1 Laborium und Räume für Ärzte,Schwestern und Verwaltung.Frau Julia Lanz leitete die Verwaltung des Hauses.

1910 Auf der Weltausstellung in Brüssel stellte die Firma Lanz ihre 25.000 Lokomobile mit 1000PSund Lentz-Ventilsteuerung aus und war die größte der Welt und war mit einer AEG-Gleichstrom-Dynamomaschine gekuppelt um elektrischen Strom zu erzeugen.

1911 Der 1 Weltkrieg war der Luftschiffbau gemeinsam mit Johann Schütte bauten sie auf der in Mannheim-Rheinau auf dem Gelände von 110ha eine Werft bis 1918 baute Schütte-Lanz 22 Luftschiffe.

1912 Der Landbaumotor Lanz ging in Produktion eine Bodenfräse mit 4-Zylinder Benzinmotor mit 80PS und wog 4.800 Kg.

1915 das Werk Mannheim lieferte eine komplete Dampfdreschgarnitur bestehend aus 35.000 lokomobile, 22.500 Dampfdreschmaschine und 8.500 Strohpressen aus.

1916 Der Gießereidirektor der Firma Lanz "A.Dielentahler"erhilt ein Patent für "Verfahren zur Erzielung von Grauguss.

1921 in Der DLG-Ausstellung in Leipzig pressentierte Lanz den ersten Rohölschlepper der Welt ,den 12 PS Bulldog Hl 1 Zylinder-Motor (Glühkopfmotor).Erfinder und Konstrukteur des Bulldog war Dr.Fritz Huber.Es gab auch als "Eisenbulldog" mit Eisenräder als "Verkehrsbulldog" mit Elastikbereifung und als Bulldog-Lokomotive für den Feldbahnbetrieb. Er kostete ca. 3.500 Mark und wurde bis 1927 in 6.030 Exemplaren gebaut.Am 18.08.1921 starb Dr.Karl Lanz im Alter von 48 Jahren er war nach dem Tod seines Vaters Die Firmenleitung . Mitinhaber waren alle Mitglieder der Familie Lanz.

1923 Nach nur einem Jahr Entwicklungsarbeiten erfolgt die Serienfertigung eines 12 PS Ackerbulldog mit Schwerölmotor später mit 15 PS von 1923 bis 1926 fanden nur 723 Käufer. Vom Bulldog (Mops) mit 8 PS verließen nur 250 Maschinen das Mannheimer Werk. Die Firma Lanz errichtet eine Lehrwerkstatt für 70 Lehrlinge .Von Anfang an lernten sie nach Zeichnungen zu arbeiten und wurden mit Verwaltungstätigkeiten vertraut gemacht. Lanz baute den "Felddank" Bulldog mit 2-Zylinder-Glühkopfmotor 38 PS leistung. Im deutschen Schlepper-Wettkampfs errang der Fleddank den 1 Preis in Höhe von 100.000 Mark. von 1923-25 wurden 800 Stück gefertigt.

1924 Der größte Konkurrent der Firma Lanz war die Wolf AG in Magdeburg. Deswegen schloss Lanz mit Wolf AG einen Fabrikations- Trennungsvertrag ab . Die Firma Wolf das alleinige Ausführungsrecht für Lokomobilen,stationären Rohölmotoren. Die Herstellung von Dreschmaschine,Strohpressen,Fahrbaren Rohölmotoren blieb der Firma Lanz vorbehalten.

1925 Die Firma  Lanz wurde in eine "Aktiengessllschaft " umgewandelt gesamte Aktienkapitale befanden sich im Besitz der Familie Lanz. Lanz führte erstmal in Deutschland das Fließband ein. Im gleichen Jahr lieferte Lanz den 5.000 Bullog aus.

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Lanz-Ackerbulldog D1500 Bj.1937

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Lanz Bulldog D2806 Bj.1952

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Lanz Bulldog D 7506 Bj.1936

1926 Der erste Montageband gebaute Bulltogtyp war der 22/28 PS Großbulldog HR2 er wurde als Verkehr und Ackermaschine gebaut 2 Gang Getriebe mit Stufengetriebebot 4 Gänge eine gefederte Vorderachse und eine Achsschenkellenkung. Der HR2 kostete 5.600 Mark bis 1931 wurden 7.230 stück gebaut. Auf der DLG-schau stellte Lanz als erste deutsche Firma eine Ballenpresse "BLS600" mit selbststätiger automatischer Drahtbindung vor. Ursprünglich kam die Ballenpresse aus Amererika.

1929 Die Firma Lanz  zeigte auf der DLG-Ausstellung den "Stahl-Lanz" die erste Dreschmaschine die aus ganz Stahl gefertigt wurde . Lanz entwickelte den 15/30 PS Kühlerbulldog HR5 mit Thermosyphon-Kühlung. Und kurz darauf den 22/38 PS Acker-Bulldog HR6 und der 38 PS Verkehrsbulldog HR6 gebaut.Bis 1935 würden 11.500 Stück von der HR5/6 Bulldogs von Lanz verkauft.

1931 Die Firma Lanz brachte ihr erste Schwingkolbpresse heraus. Die Heinrich Lanz AG Mannheim erwab sämtliche Aktien der Lanz-Wery  Werke in Zweibrücken und würde unter den Namen "Heinrich Lanz AG Mannheim,Werk Zweibrücken" weitergeführt. Das Erntemaschinenwerk Zweibrücken baute damals Grasmäher,Getreidemäher,Binder,Wender und Rechen. Die Firma Lanz AG stellte noch die Bulldogmodelle D7500,12PS Ackerbulldog D7506,20PS Ackerluftbulldog und kleine Glühkopfbulldog D3500 und D3506 mit 20 PS. 25PS starken Verkehrsbulldog D7506 und D7521, Eilbulldog D7531 sowie ein Allzweckbulldog D7506A her.

1933 Der erste Lanz-Kartoffelroder LK20 wurde verkauft.In den folgende Jahren produzierte Lanz  auserdem ein-und zweireihig arbeitende zapfwellengetriebene Schleudersternroder, bezeichnung SR1 und SR2.

1934 Die Firma Lanz entwickelt eine Bulldograube HRK mit einem HR8- Motor 55 PS ausgestattet war und ging in die setienmäßige Fertigung. Die HR7 Bulldogs wurden bis 1955 gebaut. Es gab folgenden Typen zur Auswahl D8500 Ackerbulldog Eisenbereifung 3/1-Gang Getriebe D8506 Ackerluftbulldog Luftbereifung 6/2-Gang Getriebe D8531 kurzer Eilbulldog D8539 kurzer Eilbulldog mit Führerhaus.

1936 Lanz verkaufte die erste 55 PS Eilbulldogs.

1937 Die Acker-und Ackerluftbulldogs D1500 und D1506 wurden auf 55 PS angehoben.

1938 Lanz erwarb die Aktien der Firma "Hofherr-Schrantz-Clayton-Shutteworth,Landwirtschaftlichen Maschinenfarbrik AG "  in Wien. Dreschmaschinen und Kartoffelroder wurde von Mannheim nach Wien verlegt.

1939 Die Lanz AG brachte eine neue Kleedreschmaschine KL VI mit 8 Schlagleisten,Steigwindnachreinigung und Saugwindvorreinigung auf den Markt.

1940 In Leipzig auf einer Ausstellung zeigte Lanz den 15 PS Allzweck-Bauern-Bulldog mit elektrischen Anlasser und Hydraulischen Kraftheber für 2.750 Mark. Des 2 Weltkriegs konnte Lanz AG hoffnungsvoll in die Zukunft blicken.Etwa die Hälfte der Schlepper die alljährlich im Deutschen Reich zugelassen wurden, stammten aus Mannheim.

1942 Der 100.000 Bulldog verließ das Werk Mannheim.

1943 Das 3.Reich zwang Lanz die Bulldog Entwicklung zu stoppen.

1945 Neubeginn in schweren Zeiten. Vom stolzen Werk war 90% zerstört und mehr wie die Hälfte der Maschinen waren unbrauchbar.Beim Wiederaufbau wurde besondere Werte und Lanz Tradition zu wahren.

1950  Als Nachfolger des 15PS Bauern-Bulldog aus dem Jahre 1939 stellte Lanz den neuen 16PS Allzweck-Bauern-Bulldog der Öffentlichkeit vor. Er besaß ein Druckknopf-Anlasser und hatte 8-Gang -Getriebe 6 Vorwärts und 2 Rückwärtsgängen.

1951 Die Lanz AG überraschte auf der DLG-Ausstellung in Hamburg die Fachwelt mit dem"Alldog" Er verfügte 4 Anbauräume Front,Heck,Vorderwagen und zwichen beiden Achsen, Hydraulischen Kraftheber, drei getrennte schaltbare Zapfwellen und eine für die Hinterräder vierfach, für die Vorderräder sechsfach Verstellmöglichkeit der Spurweite.

1952 Der Glühkopfmotor wurde durch den Mitteldruckmotor abgelöst. Die ersten drei Bulldog-Typen waren D1706 mit 17 PS, D2206 mit 22 PS und der D2806 mit 28 PS . Sie besaßen Umkehrspülung,Saugrohraufladung und Leichtmetallkolben.

1953 Am 9. Februar rollte der 150.000 Bulldog vom Band. Im diesen Jahr baute Lanz den ersten serienmäßigen gezogenen Mähdrescher. In Koln auf der DLG präsentierte Lanz den Zapfwellengetiebenen Frontschnittmähdrescher MD180. Ebenfalls in der DLG zeigte Lanz einen Dreirad-Reienfrucht-Bulldog für Saat-und Pflegearbeiten für Baumwollplantage und Maiskulturen vorgesehn war. Die "Lanz-Iberica,SA" wurde in Madrid gegründet.

1954 Ein selbstfahrenden Mähdrescher MD240S brachte Lanz auf den Markt. 

1956 Der 200.000 Bulldog verließ das Werk Mannheim. In gleichen Jahr erwarb "Deere & Company"  die Aktienmehrheit der Firma Lanz.

1959/60 Der Bulldog Schlepper wurde vielseitiger. Sie hatten Kriechgänge für Lege-und Pflanzarbeiten, kupplungsabhängiger Zapfwellen, hydaulischem Kraftheber und Differentialsperre. Auf der BAUMA in München wurde die Raupe 440IC aus DEm Haus John Deere der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Werk Mannheim nahm die Fertigung der Raupe auf. Etwa 100 Jahre nach dem  Heinrich Lanz begonnen hatte wurde der Mannheimer Firmenname "John Deere-Lanz AG" abgeändert. Das Werk Mannheim stellte grundlegend die Produktion um. In der DLG in Köln stellte John Deere-Lanz zwei komplett neue Traktormodelle vor den John Deere-Lanz 300 mit 28 PS und den John Deere-Lanz 500 mit 36 PS beide Modelle hatten einen modernen 4-Ziylinder-Viertakt-Dieselmotor und neuartigen Ausstattung wie automatische Kombi- nationsregelhydraulik mit Mischregelung, 10-Gang Gruppenschaltgetriebe, Scheibenbremsen,3 Getriebe-bzw. Motorzapfwellen ,und eine Silentblöcken gelagerter Motor zur Seigerung des Fahrkomforts.

1961 John Deere-Lanz begann mit der Fertigung der Raupe 1010 mit 40 PS. Der Umsatz der John Deere-Lanz AG stieg auf 165 Millionen DM Netto-Umsatz im Vergleich zum Vorjahr.

1962/63 John Deere-Lanz baute drei neue Modellen 100,700,3010 witer aus. Den John Deere-Lanz 100 mit 2-Zylinder-Viertakt-Dieselmotor leistung 18 PS verügte Schubradgetriebe mit 6 Vorwärts und 1 Rückwärtsgänge und Differntialsperre. Das Modell 700 mit einen 4-Zylinder-Diesemotor leistung 50PS die Kraftübertragung über eine Klauenschaltgetriebe mit 10 Vorwärts und 3 Rückwärtsgänge. Der 3010 ein 4-Zylinder-Dieselmotor mit 65PS Besonderheiten neues Synchron-Gruppenschaltgetriebe, 8 Vorwärts und 3 Rückwärtsgänge, Motorhydraulisch gesteuerte Bremsanlage, hydraulische Lenkung, Regelhydraulik mit Unterlenker-Steuerung und 3 kupplungsabhängige Motorzapfwellen. 1963 kam noch eine neue Raupe Bezeichnung 2010 mit 52PS auf den Markt.

1964 Eine neue Gießerei und Kupolofenhaus mit zwei Schmelzanlagen wurden eingeweiht. 

1965 John Deere-Lanz stellte neue Schleppermodelle vor.Die John Deere-Lanz 310,510,710 und 3020 mit 3-Zylinder-Dieselmotor der 310 mit 32 PS der 510 mit 40 PS der 710 mit 50 PS und der 3020 mit 75 PS Diese Traktoren hatten neue Motorn mit Verteilereinspritzpumppen und Bleistieftdüsen. 1965 wurden 8.571 Traktoren verkauft.

1966 Auf der DLG-Schau in Frankfurt präsentiertr John Deere-Lanz den neuen Dieselschlepper Typ 200 vor. Er hatte ein wassergekühlter Zweizylinder-Viertakt-Motor mit 25 PS mit Mähwerk oder Regelhydraulik geliefert. 2 neue Raupen Typenbezeichnung JD 350 und JD 450 vor und lösten die Modelle 1010 und 2010 ab.

1967 Der Firmennamen wurde geändert. Von John Deere-Lanz in "John Deere Mannheim" Zweigniederlassung der "Deere& Company" Mit der Einführung der Traktoren nur noch auftragbezogen produziert wird. Die Gießerei von John Deere Mannheim war die moderste in Europa. Von 1956-67 investierte John Deere 150 Millionen DM in die Moderniserung der Fertigungsanlage.

1968 Bei eine Arbeitstagung im Werk Mannheim stellte das Werk den neuen Traktor 2120 vor mit einen 4-Zylinder-Dieselmotor die Leistung 68 PS.

1969 Die John Deere Werk Mannheim rundeten mit dem Traktor 3020 nach oben auf. Er hatte ein 6-Zylinder-Dieselmotor mit 81 PS das wahr der erste erfolgreichen Mannheimer Baureihe.

1970 Seit 1956 wird die Fertigungskapazität des Werkes Mannheim der Systematische Verkaufsorganisation und Export schwerpunktmäßig erweitert worten für besseren Auslastung immer neue Absatzmärkte im Ausland.Das John Deere Mannheim Werk hat 1970 insgesamt 15.631 Traktoren verkauft 78% ins Ausland und 22% blieben im Inland.

1972 Das Mannheimer Werk erweitert seine Traktoren 2030 mit 68PS, 2130 mit 89PS.Die neuen 30er Motoren Serie hatten neue Verbrennungssystem mit besonders geformten Kolbenboden und Vier-Loch_Einspritzdüsen.Die Typen 2030,2130 und 3130 verfügten eine kupplungsunabhängige Zapfwelle,die unter voller Last hydraulisch ein und abgeschaltet werden konnte.Der 3130 hatte serienmäßig eine LG-Getriebe (HILO). Das LS-Getriebe mit der verbindung des sinvolle Getriebeabstufung erreichte man eine Verdoppelung der Gänge . Durch hydromagnetische Schaltung konnte unter last und ohne zu kuppeln die Geschwindigkeit um 21% reduziert und die Durchzuskraft um27% gesteigert werden.

1974 Vier neue Schlepper stellte John Deere auf der DLG-Schau in Frankfurt vor. 830 mit 35PS ,930 mit 41PS, 1030 mit 46PS und 1130 mit 51PS . John Deere zeigt als erster Deutscher Traktoren-Hersteller eine komfortable integrierte Fahrer-Sicherheitskabine zuerst für die Modelle 2130 und 3130 angeboten. Der 3130 hatte außerdem exklusive gebauten hydrostatischen Frontantrieb ( Hydrostatic Front Wheel Drive = HFWD).Neuheiten waren die Radlader JD 310 mit 53PS und JD 410 mit 65PS.

1975 Eine neues Kompakt-Styling erhielten sämtliche Modelle der Mannheimer Traktorreihen. Mit dem 1630 mit 56PS wurde die letzte Lücke der Mittelklasse geschlossen werden. Im laufe des Jahres 1975 in Mannheim 33.359 Traktoren verkauft werden. 86% gingen ins Ausland und 14% im Inland.

1976 Für die Modelle 1030,1130,1630 und 2030 wurden weiterhin den Frontantrieb HTWD angeboten aber die Anforderungen der Landwirtschaft gerecht zu werden wurden die Motorleistung der Modelle 3130 von 89PS auf 92PS und 4230,118 PS den 4430 mit 145 PS erweitert. Das Modell 1030 führte John Deere den mechanischen Frontantrieb ( Mechanical Front Wheel Drive = MFWD ) ein.

1977 John Deere Werk Mannheim brachte 3 neue über 110PS Traktoren auf den Markt. 4040 mit 110PS 4240 mit 128PS 4440 mit 155PS. Die 3-Zylinder-Modelle1030,1130,1630 wurden im gleichen Jahr mit FSC-Kabine ausgestattet. Die Krichganggruppe gab es als Sonderausrüstung.

1978 Das Werk Mannheim stellte den neuen Traktor 3030 mit 89PS vor. Wie sein größen Bruder 3130 wurde der 3030 mit den gleichen Ausrüstungen ausgeliefert.

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John Deere 1140

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John Deere 2040

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John Deere 3040

 1979   John Deere Präsentierte die Händler aus aller Welt in der USA die neue 40er Serie-Modellen. Die 3-Zylinder Dieselmotoren 840 mit 38PS, 940 mit 44PS, 1040 mit 50PS und 1140 mit 56PS. Die 4-Zylinder Dieselmotoren 1640 mit 62PS, 2040 mit 70PS, 2140 mit 82PS und Turbolader. Die 6-Zylinder Dieselmotoren 3040 mit 90PS und 3140 mit 97PS. Speziell für kanadischen und amerikanischen Markt 1840CDN mit 70PS ,2040USA mit 46PS,2240 mit 56PS und 2940 mit 97PS. Die Wichtigsten Merkmale der 40er Serie sind : Leistungssteigerung, Standardisierung der Motorenreihe, synchronisiertes Getriebe "Synchro" mit höheren Rückwartsgeschwindigkeiten, Synchronsiiertes Getriebe in Verbindung mit HILO "Power Syncho", Synchronisiertes Krichgang-Vorschaltgetriebe, Stärker und verbessertes HILO,Neue Wahlausrüstung 540/1000, umschaltbare Zapfwellen, Höhere Hydraulik-Hubleistung, Hydrostatische Lenkung, Einheitlicher meschanischer Frontantrieb von 1040 bis 3140, Größerer Radstand, Größere Kraftstofftanks, Kabine mit Klimaanlagen als Sonderausrüstung für 4-und 6-Zylinder-Maschinen, Zentrales Kontrollgerät mit 18 Überwachungsfunktionen , Neuer Styling.

1980 In Bruchsal baute John Deere mit einem Aufwand  von 80 Millionen DM ein Kabinenwerk ca. 400 Mitarbeiter beschäftigt. Das John Deere Werk Bruchsal erlaubte die Produktion von unterschiedlicher Kabinen für Traktoren,Mähdrescher und selbstfahrende Feldhäcksler.Für die Modelle 4040 und 4240 wird ein patentierte mechanische Frontantrieb mit Nachlaufwinkel von 13° eingeführt.

1982 Die Modelle der 40er Serie erhielten auch den mechanische Frontantrieb, allerdings mit 12° Nachlaufwinkel.

1984 Das neue Flaggschiff Modell 3640 mit 112 PS und 16/8 Power Synchron Getriebe stellte das John Deere Werk Mannheim vor. Der Frontkraftheber wurde ein Jahr später eingeführt.

1985 Sein 125 jähriges Bestehen feierte das Werk Mannheim mit historischen Bulldog und Traktorparade durch die Stadt.Die Fabrik stellt 43.000 Traktoren pro Jahr her. Es wurden 4.300 Mitarbeiter beschäftigt.

1986 Die neuen 50er Serie waren die modernen John Deere Constant-Power-Motoren mit verbesserte Motorcharakteristik und geringen Verbrauch. Die 3-Zylinder Dieselmotoren waren 1350 mit 28KW/38PS,1550 mit 32KW/44PS,1750 mit 37KW/50PS,1850 mit 41KW/56PS, und der 1950 mit 46KW/62PS Turbo. Die 4-Zylinder Dieselmotoren waren 2250 mit 46KW/62PS, 2450 mit 51KW/70PS, 2650 mit 57KW/78 PS Turbo und der 2850 mit 63KW/78PS Turbo. Die 6-Zylinder Dieselmotoren waren 3050 mit 68KW/92PS, 3350 mit 74KW/100PS , 3650 mit 84KW/114PS Turbo.

1987 John Deere feiert sein 150 jähriges Jubiläum und als größte Landmaschinenhersteller der westlichen Welt. In Europa waren 6.600 Mitarbeiter beschäftigt. Das deutsche John Deere Unternehmensteil hatte in 30 Jahren ein Umsatz von 1.65 Milliarden DM.

1988 Die knapp 70.000 produzierten Schlepper in der Bundesrepublik Deutschland kamen über 40% vom John Deere Werk Mannheim . Die Traktoren von 62 bis 86 PS bot John Deere Werk Mannheim einen Kriechgang in Verbindung mit dem " Power-Synchro-Getriebe"an.

1989 Die intensiven Baumaßnahmen in Vorbereitung für die künftige 6000er-Serie wurden mit dem Umbau vom Bau 12 zum Getriebebau gestartet. Das Traditionsbau wurde beim Lanz Bulldog und Großtraktoren aus der USA montiert.

1990 Einführung der CC2-Kabine für 3 und 4 Zylinder-Traktoren.

1991 Der Legendäre Lanz Bulldog feiert seinen 70 Geburtstag und namhaften Vertretern aus Politik , Industrie und Landwirtschaft nahmen an der Feierstunde teil.

1992 John Deere stellte bei der 6000er Serie wesentliche neuerung vor dabei der wechsel von herkömmliche Blockbauweise zu einen vollig neuartigen Ganzstahl-Brückenrahmen mit Antriebsstrang in Modulbauweise. Die neue Baureihe umfasste zunächst vier 4-Zylinder-Traktoren mit einer Leistung von 55 bis 73 KW/75 bis 100PS.6100 mit 55KW/75PS, 6200 mit 63KW/84PS Turbo, 6300 mit 66KW/90PS Turbo und der 6400 mit 73KW/100PS Turbo.

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Der 1000000 John Deere Traktor

1993 72 Jahre nach der Vorstellung den ersten Rohöl-Lanz-Bulldog lief im Mannheimer Werk der Millionste Traktor vom Band.

1994/95 Drei neue Modelle der 6000er Serie mit 6 Zylinder-Motoren stellte John Deere Mannheim vor. 6600 mit 81KW/110PS Turbo, 6800 mit 88KW/120PS Turbo und der 6900 mit 96KW/130PS Turbo. Seit 1992 hat das Werk Mannheim im Rahmen und Modulbauweise 50.000 Einheiten gefertigt. Der letzte Traktor der 50er-Serie Modell 2850 rollt in Mannheim von Band. Im Herbst 1995 wurde das Modell 6505 als "kleiner" 6-Zylinder-Traktor, mit 77KW/105PS vorgestellt.

1996 Das Werk Mannheim feiert am 7 Juni 75 Jahren Traktorenbau. Das 2. Mannheimer Bulldog und Schleppertreffen veranstalltet mit über 100 Oldtimern und John Deere-Traktoren ein Korso vom Landesmuseum für Technik und Arbeit bis zum Stadtzentrums Mannheim.

1997 Das John Deere Werk Mannheim hat im September die seinerzeit modernste Traktoren-Montage der Welt eingeweiht.

1998 Die neue Traktoren Serie 6010 stellte das Werk Mannheim vor. Höchsten Fahrkomfort, gesteigerte Produktivität bei Feld und Frontladerarbeiten, innovative permanent aktive TLS-Vorderachsfederung,Power Tech-Motoren, neuen Generation sorgten für mehr Kraft und Leistung. Die 4-Zylinder-Motoren 6010 mit 55KW/75PS , 6110 mit 59KW/80PS Turbo,6210 mit 66KW/90PS Turbo, 6310 mit 74KW/100PS Turbo und der 6410 mit 77KW/105PS Turbo. Die 6-Zylinder-Motoren 6510 mit 77KW/105PS, 6610 mit 84KW/115PS Turbo, 6810 mit 92KW/125 PS Turbo und der 6910 mit 99KW/135PS Turbo.

1999 Ab November boten die John Deere Werke Mannheim ein automatisches Lastschaltstufengetriebe mit einsatzbezogenem Schaltverlauf (Auto Quad II ).

2000 John Deere stellte im Mai  die erste Traktoren mit 50 km/h vor. Diese Traktoren verkürzten die Transportzeiten spürbar. John Deere übernahm auf dem deutschen Traktorenmarkt die Marktfüherschaft. Im Oktober lief der starken 6910S mit 150PS und automatischer Steigerung der Motorleistung vom Band .

2001 Im Frühjahr stellte John Deere die ersten Traktoren mit stufenlosen Auto-Power-Getriebe vor. Ein innovative,rechnergestützte Verknüpfung von Getriebe und Motorregelung erlaubt stufenloses Fahren bei einfacher benutzerfreundlicher Bedienung.Eine breite Palette innovative Landmaschienen stellte im September John Deere im spanischen Sevilla vor. Darunter die Traktoren-Serie 6020 mit neues Styling und neue Kabinendesign Die Power Tech-Motoren zeichneten durch neuartige Zwei-Temperatur-Kühlsystem mit Ladeluftkühlung, hydropneumatische Kabinenfederung HCS, optionale Premium Plus Ausstattung mit Auto-Power-Getriebe und Command Arm. Die 4-Zylinder-Motoren 6120 mit 59KW/80PS Turbo, 6220 mit 66KW/90PS Turbo, 6320 mit 74KW/100PS Turbo, 6420 mit 81KW/110PS Turbo und der 6420S mit 88KW/120PS Turbo. Die 6-Zylinder-Motoren 6520 mit 81KW/110PS, 6620 mit 92KW/125PS Turbe, 6820 mit 99KW/135PS Turbo, 6920 mit 110KW/150PS Turbo und der 6920S mit 118KW/160PS Turbo.

2002 John Deere Werke Mannheim bot seit November die Modelle der SE-Serie mit der Technik und Design der 6020-Serie an .

2003 Seit Januar gibt es die neue 4V-CR-Motoren die Vierventiltechnik mit Common-Rail-Einspritzung beim John Deere. Neue Traktorn-Serie 5020 mit geringen Gewicht von 3,7t . 5620 mit 53KW/72PS, 5720 mit 59KW/80PS Turbo und der 5820 mit 65KW/88PS Turbo die Motoren waren 4-Zylinder-Motoren.

2004 John Deere präsentierte auf der Agritechnica in Hannover neue Produkte darunter viele Innovationen aus dem Mannheimer Werk. das neue Auto Quad Plus-Getriebe ,Eco Shift, Soft Shift-Schaltung, Auto Trac,die satellitengestützte Lenkautomatik,Klimaautomatik "Clima Trak". Am 23.Februar lief der 300.000ste Traktor im Rahmenbauweise ein 6920S vom Endmontageband. Das Werk Mannheim hat für ca.5,5 Millionen Euro dem Umbau der neuen Ausbildungswerkstatt/Schulungseinrichtung. Im April 2004 bezogen die 120 Azubis die 2.000 Qudratmetern Werkstatt mit moderne CNC-Maschinen, Labore sowie Bereiche für Elektro und KFZ-Ausbildung.